Eigene Projekte
Wir sind Lebenskünstlerinnen

Mit dem Projekt "Lebenskünstlerinnen" soll ein Gegengewicht gesetzt werden gegen den Anspruch ewig perfekt sein zu müssen, um etwas zu gelten. Um diesen fragwürdigen Superlativ des schönen Scheins erreichen zu können, scheint alles erlaubt zu sein, sinnstiftende Orientierung fehlt. Damit einher geht die hemmungslose Ausbeutung und Verschwendung der menschlichen Lebensgrundlagen.

Stattdessen sollen Frauen mit ihren unendlich vielen Talenten und Möglichkeiten gefördert und herausgefordert werden, ihren eigenen, ihrer Persönlichkeit gemäßen Weg zu gehen. Mit dem Projekt „Lebenskünstlerinnen“ soll eine Antwort gefunden werden auf das weit verbreitete Gefühl „Jetzt reicht es – so geht es nicht mehr weiter“. Dafür werden Ideen für anderes Handeln entwickelt und umgesetzt. Mit „Lebenskünstlerinnen“ soll jenseits des Mainstreams ein Kristallisationsraum für das Schöne und Wahre installiert werden.

Zum Auftakt des Projektes hatte die Stiftung deshalb zum sehr erfolgreichen „Tag der Lebenskünstlerinnen“ in Wermelskirchen mit 75 Teilnehmerinnen am 1. Mai 2013 eingeladen.

Der "2. Tag der Lebenskünstlerinnen" mit 30 Teilnehmerinnen hat am  5. Juli 2014 unter dem Motto "Zauber der Verwandlung" auf Burg Heimerzheim bei Swisttal stattgefunden.

Am 1. Mai 2015 war der "3. Tag der Lebenskünstlerinnen" mit 60 Teilnehmerinnen unter dem Motto "Leben im Fluss" auf Schloss Dyck bei Jüchen.

Der "4. Tag der Lebenskünstlerinnen" wird am 3. September in der Klosterkirche Hennef/Sieg stattfinden. Das Motto:  "Weißt du, wo der Himmel ist?".

 

 

Eigene Projekte
Familienpatinnen begleiten den Alltag

Die Familienpatinnen unterstützen Familien mit Neugeborenen und kleinen Kindern.

Für das Projekt "Familienpatin" erhielten wir 2010 den 2. Preis des Erzbistums Köln für das familienfreundlichste Projekt. Wir entwickelten die Projektkonzeption und führten es zusammen mit anderen sozialen Initiativen und Einrichtungen durch. Sie helfen den ganz normalen Wahnsinn im Alltag einer jungen Familie zu bewältigen. Indem sie sich Zeit nehmen, einmal mit den Kindern zu spielen, während Mutter oder Vater anderes erledigen. Oder sie gehen mit zu Ämtern, wenn es schwierig wird mit Formularen oder Anträgen. Als erfahrene Familienfrauen gehen sie ein Stück Weg mit den Familien - solange und so viel wie es nötig ist und gewünscht wird.

Die kfd-Stiftung hat dieses Projekt, das heute immer noch sehr erfolgreich im Raum Bonn und im Rhein-Erft-Kreis arbeitet, ins Leben gerufen und zusammen mit verschiedenen Einrichtungen aus der Sozialarbeit und mit der finanziellen Hilfe von anderen Stiftungen verwirklicht. Mehr als 30 Familienpatinnen konnten ausgebildet werden und arbeiten heute noch im Projekt mit.