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Besonders und neu

Ziel unserer Arbeit ist es, Entwicklungen in Gang zu setzen und Möglichkeiten für Frauen und Mädchen zu schaffen. Wir wollen Eigeninitiative und Kreativität stärken und sind deshalb offen für viele Ideen.   

 

 

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Schenken Sie Gesundheit!

In Lettland ist krank sein fast eine Katastrophe. Denn Arztbesuche und Medikamente müssen selbst bezahlt werden. Auch für Kinder gibt es nur wenig staatliche Hilfe. Es gibt lediglich einige Vorsorgeuntersuchen für die Kleinen. Aber Armut macht krank, wenn nicht richtig geheizt werden kann oder das Geld für warme Kleidung, die im harten lettischen Winter sehr wichtig ist, fehlt. Deshalb soll mit Spenden aus der Lettland-Aktion 2015 geholfen werden.

Denn arme Familien können sich Medizin für ihre Kinder nicht leisten. Ihnen stehen im Durchschnitt nur etwa 400 Euro monatlich zur Verfügung. Ein Antibiotikum kostet zwischen 10 und 25 Euro, ein Hustensaft oder Nasentropfen 5 Euro. Deshalb entwickelt sich aus einer eigentlich harmlosen Erkältung eine ernsthafte Krankheit - Lungenentzündung zum Beispiel.

Die kfd-Stiftung möchte 400 Kindern Gesundheit schenken. Das kostet pro Kind 58 Euro pro Winter. In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Lettischen Frauenbund bekommen bedürftige Familien, insbesondere alleinerziehende Frauen mit ihren Kindern Hilfe.

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Machen Sie ein Kind satt!

Der Schultag in Lettland ist lang. Oft kommen die Kinder erst gegen 18 Uhr aus der Schule. Viele arme Familien haben nur ein monatliches Einkommen von weniger als 300 Euro. Sozialleistungen bis auf ein wenig Kindergeld gibt es in Lettland nicht. Deshalb ist das Schulessen mit zwei Mahlzeiten unerschwinglich. Es kostet im Monat 52 Euro - viel Geld, das die Familien nicht haben.

Die Stiftung möchte mit ihrer Aktion hier in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Lettischen Frauenbund helfen. Inara Uzolina schreibt: Es gibt Kinder, die den ganzen Tag mit einem Butterbrot oder gar nichts auskommen müssen. Und nicht, weil die Eltern so schlecht für sie sorgen, sondern – weil die finanzielle Situation in den Familien so schwierig ist.

37 Prozent aller Letten gelten als arm - Lettland gehört zu vier ärmsten Ländern in der Europäischen Union. Es gibt zehn Prozent Arbeitslose, 30 Prozent aller Erwerbstätigen verdienen unter 300 Euro brutto. Wenn also nur ein Elternteil Arbeit hat, sind das Schulessen und die weiteren Ausgaben für Schulbücher und anderes Arbeitsmaterial nicht zu bezahlen. Ganz besonders schwer haben es die Alleinerziehenden und damit auch ihre Kinder.

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Schenken Sie Wärme!

Hier sieht man glückliche Kinder! Endlich hat die Familie Brennholz und niemand muss mehr frieren. Das ist der Hilfe zu verdanken, die die kfd-Stiftung mit der Aktion "Spenden Sie Wärme" vermitteln konnte.
Die Aktion ist ein Teil der "Lettland-Hilfe", die die kfd-Stiftung seit einiger Zeit unterhält. Projektpartnerin ist der Katholische Lettische Frauenbund. Denn die wirtschaftliche Lage vieler Menschen in Lettland ist dramatisch. Die Folgen der Finanzkrise von 2008 wirken bis heute nach. So ist die brutale Armut, die dort noch herrscht, kaum zu übersehen.

Ein wichtiges Projekt war deshalb die Weihnachtsaktion 2013 "Schenken Sie Wärme". Damit  sollte der Blick auf ein besonderes Problem gelenkt werden. Die Winter in Lettland können erbarmungslos kalt sein. Trotzdem bleibt in vielen Wohnungen der Ofen aus - im wahrsten Sinne des Wortes! Viele Familien können sich die hohen Heizkosten einfach nicht leisten. Eine 35 qm große Wohnung zu heizen kostet 50 Euro. Oft stehen aber nicht mehr als 200 Euro für eine vierköpfige Familie zur Verfügung. Die Folge: Alle müssen frieren, die Kinder werden krank und manchmal fordert die Kälte sogar Menschenleben! Deshalb wirbt die Stiftung um Ihre Hilfe unter dem Motto "Schenken Sie Wärme!"

Viele Menschen haben diese Aktion unterstützt. Und so konnten eine ganze Reihe von Familien Brennstoff für den ganzen Winter und die Rechnung der Elektrizitätswerke bezahlen, wie man auch dem Brief von Inara Uzolina, die das Projekt in Lettland betreut, entnehmen kann. Wie glücklich die Menschen sind und was in Lettland "Winter" heißt, lässt sich ebenfalls an den Fotos in der Fotogalerie gut sehen.  Es ist so schön zu sehen wie glücklich diese Menschen über diese Hilfe sind. Die kfd-Stiftung bedankt sich herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern! Und freut sich über weitere Unterstützung.

 

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Frauenzentrum Afnan Al Galil

Das israelische Frauenzentrum Afnan Al Galil in Arraba bei Bethlehem wurde 2007 von Einheimischen gegründet. Sie wollten ihre persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation verändern und gemeinsam lernen. Das Besondere: Jüdinnen, Christinnen und Musliminnen haben sich dafür zusammengeschlossen. Insbesondere für arabische Frauen und Mädchen gab es keine Möglichkeiten für Aus- und Fortbildung. Das ist jetzt anders, auch dank der kfd-Stiftung. Sie  finanzierte Nähmaschinen und Computer für die verschiedenen Ausbildungskurse und unterstützte so zugleich auch den interreligiösen Dialog. 

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Gemeinsam für Europa arbeiten

So trägt die Stiftung mit Sorge dafür, dass christliche Werte und Glaube miteinander gelebt werden können. Das geschieht in den Sommerakademien der Frauenallianz „Andante“. Sie ermöglicht Vertreterinnen osteuropäischer katholischer Frauenverbände die Teilnahme an den diesen Studienveranstaltungen. Denn das Geld dafür haben die allermeisten angesichts der wirtschaftlichen Lage in Osteuropa nicht. Die Stiftung zahlt einen Teil der Fahrt- und Teilnahmekosten und finanziert auch Übersetzungen.  

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