Hedwig-Preis
Hedwig-Preis 2016 verliehen

Mit dem 3. Hedwigsfest wurde am 7. Okober die Verleihung des Hedwig-Preises 2016 gefeiert. Er wird alle zwei Jahre an kfd-Gruppen verliehen, die besonders kreative Projektideen in ihrer Arbeit vor Ort verwirklichen. Zum ersten Mal war dies 2014. Zu diesem Zweck hatte die Stiftung bereits zu einem Projektfindungstag Mitte Februar 2016 eingeladen.

17 kfd-Gruppen haben sich mit ihren Projekten beworfen, für den Ehrenpreis "kfd-Frau des Jahres" gab es 31 Nominierungen.

Der Ehrenpreis wurde 2016 Monika Odenthal von der kfd St. Amandus, Köln-Rheinkassel, zugesprochen. Sie ist "Mitarbeiterin im Besuchsdienst der kfd" und pflegt in diesem Ehrenamt seit über 25 Jahren die persönliche Verbindungen zu den Mitgliedern ihrer Gruppe, insbesondere zu den alten und kranken Frauen. Außerdem setzte sie sich besonders für die Mitgliederwerbung ein - so konnte sie in den letzten beiden Jahren 18 neue Mitglieder für die kfd gewinnen. 

Der mit 1000 Euro dotierte 1. Preis für Gruppen wurde der kfd St. Martin und St. Severin, Bonn-Bad Godesberg für das ökumenische Projekt "Starke Frauen im Glauben" zugesprochen, das 2017 im Jubiläumsjahr der Reformation beginnt. In mehreren Teilprojekten will diese kfd den ökumenischen Gedanken mit Informations- und Mitmachveranstaltungen stärken.

Den mit 750 Euro dotierten 2. Preis erhielt das kfd-Dekanat Wesseling für sein Event „Bei uns blüht Ihnen was“ zur Mitgliederwerbung im Rheinpark. Es wurden unter starkem Publikumsinteressezahlreiche Frühlingszwiebeln im Park gepflanzt und über die kfd informiert. 2017 soll die erfolgreiche Aktion wiederholt werden.

Außerdem verlieh die Jury zwei mit jeweils 100 Euro prämierte Sonderpreise an die kfd St. Paulus in Langenfeld und kfd Mariä Heimsuchung in Alfter-Impekoven.

Die kfd St. Paulus führt seit 80 Jahren jährlich immer mit großem Erfolg ein Mundart-Theaterstück auf – die Einnahmen werden zum größten Teil an soziale Projekte gespendet. Die kfd Mariä Heimsuchung hat für die Selbstversorgung und die Stärkung der Gemeinschaft zusammen mit Flüchtlingsfamilien einen Internationalen Garten angelegt.

 

Zum ersten Mal wurde der Preis anlässlich des erstes Hedwigfestes 2014 ausgelobt. Es wurden drei kfd-Gruppen mit dem Hedwigpreis ausgezeichnet. Der Hedwig-Preis für Gruppen ist in der Regel mit insgesamt 2250 Euro dotiert. Gestiftet wurden drei Preise zu 1000, 750 und 500 Euro. Er wird alle zwei Jahre verliehen. 2014 haben sich 25 Gruppen mit rund 40 Projekten beworben. Außerdem wird jedes Jahr der undotierte Ehrenpreis für die "kfd-Frau des Jahres" verliehen. 2015 war dies Dr. Beate Schaaf aus Bad Honnef, die für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Flüchtlingshilfe geehrt wurde.

Die Schirmherrschaft für den Preis hat seit 2014 die Bundestagsabgeordnete Gisela Manderla aus Köln.

Ziel des Hedwig-Preises ist es einerseits, die Arbeit von kfd-Gruppen zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen, die Arbeit für die Mitglieder insgesamt interessant und attraktiv zu gestalten. Andererseits will die kfd-Stiftung für die Arbeit der kfd-Gruppen Aufmerksamkeit schaffen, Frauen in den Vordergrund rücken, die mit ihrem nicht selbstverständlichen Engagement mit vielen verschiedenen Ideen und großem Zeiteinsatz viel für das Wohl der Gemeinschaft leisten und sonst nicht aufs Podest gehoben werden. Ziel ist der Öffentlichkeit zu zeigen, dass die kfd auf aktuelle wichtige gesellschaftliche und religiöse Entwicklungen reagiert und vor Ort in den Gruppen diskutiert und zu Engagement ermutigt.Der Hedwig-Preis wird in Anspielung an die heilige Hedwig, Fürstin von Schlesien, und Namenspatronin der Stiftung unter dem Motto „Wir setzen euch die Krone auf!“ verliehen. 

Preiswürdig sind Projekte
- die die kfd-Gruppe stärken und sie beleben;
- die Ideen für die Mitgliederwerbung entwickeln
- die ein originelles und kreatives Bildungsangebot machen;
- Frauen darin fördern, spirituelle Aufgaben zu übernehmen;
- die beispielhaft kulturelle Angebote vor Ort stärken;
- die eine gesellschaftliche Wirkung entfalten.