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Besonders und neu

Ziel unserer Arbeit ist es, Entwicklungen in Gang zu setzen und Möglichkeiten für Frauen und Mädchen zu schaffen. Wir wollen Eigeninitiative und Kreativität stärken und sind deshalb offen für viele Ideen.

 

 

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Die Hilfe geht weiter

Wie auch in den vergangenen Jahren liegt der Schwerpunkt der Lettland-Hilfe auf der Unterstützung der Ärmsten - das sind in Lettland die alleinerziehenden Frauen und ihre Kinder. Dank der großzügigen Spenden 2017 und 2018 konnten mehr als 100 Familien die Wintermonate über mit gesunden Lebensmitteln, Medikamenten und Zuschüssen für Heizung und Strom unterstützt werden. Diese Hilfe soll nun noch weiter ausgebaut werden. Die kfd-Stiftung möchte 140 Familien von Dezember bis April unterstützen. Das kostet pro Familie pro Monat 60 Euro.

Die Lebenswirklichkeit in Lettland ist von Fortschritt, aber auch von großer Armut geprägt. Das EU-Land Lettland hat, von einem wirtschaftlichen Standpunkt ausgesehen, die Wirtschaftskrise von 2008 überwunden und die Regierung schmückt sich mit einer wachsenden Wirtschaftsraten. Das Land ist hoch digitalisiert, teils weit fortschrittlicher in dieser Hinsicht als Deutschland.



Davon profitieren aber mindestens ein Viertel der Menschen nicht. Sie verdienen oft nur einen Mindestlohn (rund 350 Euro) und sie sind von dem Durchschnittslohn, der rund 700 Euro beträgt, weit entfernt. Eine soziale Absicherung mit Krankenversicherung oder sozialen Hilfen für den Lebensunterhalt gibt es nicht. So kann aus einem kleinen Husten ein großes gesundheitliches Problem entstehen, weil alle Medikamente selbst bezahlt werden müssen und die Eltern sich entscheiden müssen, ob sie essen oder heizen oder eben Geld für die Gesundheit ausgeben müssen. Das ist gerade im Winter ein großes Problem, weil alle Ausgaben gleichzeitig entstehen.

Die Lettland-Hilfe, die vor Ort von den Frauen des Katholischen Lettischen Frauenbundes organisiert wird, kann bei diesen unmittelbaren Bedürfnissen des Lebens effektiv helfen. Bitte spenden Sie! Ihre Hilfe kommt an wie  die Präsidentin des Katholischen Lettischen Frauenbundes, Inara Uzolina, anlässlich des Hedwigsfestes am 19. Oktober eindrucksvoll berichtete.

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Hilfe für arme Familien

Die Lettland-Aktion 2017/18 knüpft an die Hilfen in den vergangenen Jahren an. Unterstützt von der kfd-Stiftung tut der Katholishe Lettische Frauenbund alles dafür, damit rund 100 Familien die Winterzeit gut überstehen. Es fehlt nämlich am Nötigsten: Geld fürs Heizen, denn die Wohnungen und Häuser sind schlecht isoliert, Lebensmittel und Medikamente.

Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass gezielte Hilfe mit finanziellen Zuschüssen oder auch Lebensmittelkörben, die alles für eine gesune Ernährung enthalten, besonders effektiv ist. Deshalb werden die Familien in den Wintermonaten bis April 2018 regelmäßig unterstützt. Ein Betrag von 60 Euro pro Monat hilft über das Schlimmste hinweg.

Lettland gehört zwar zur Europäischen Union, aber sozialen Hilfen vom Staat gibt es für die vielen Armen im Land kaum. Die Lebenshaltungskosten sind fast so hoch wie in Deutschland, doch die Verdienste sind wesentlich geringer. Der Durchschnittslohn liegt bei rund 400 Euro im Monat und auch wenn beide Eltern arbeiten, kann damit eine Familie besonders im Winter nicht existieren.

Denn zusätzlich zu allen anderen Kosten muss wegen des strengen Winters viel für Heizung und Medikamente ausgegeben werden.

Bitte spenden Sie! Ihre Hilfe kommt an! Das zeigen auch die Berichte unserer Projektpartnerin, des Katholischen Lettischen Frauenbundes.

 

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Bitte kein Hunger!

"Mama, ich will essen!" Stellen Sie sich vor, Ihr Kind oder Enkelkind würde das zu Ihnen sagen. Und Sie müssten sagen: "Ich habe nichts für dich". Das ist bittere Wirklichkeit in Lettland, einem Land der Europäischen Union. Seit Jahren unterstützt die kfd-Stiftung den Katholischen Lettischen Frauenbund bei der Hilfe für die Ärmsten.

Unsere Projektpartnerin, der Katholische Lettische Frauenbund will im Winter 2016 bis zum Frühjahr 2017 (April) Lebensmittelkörbe mit Grundnahrungsmitteln packen, damit der Kühlschrank bei armen lettischen Familien nicht leer bleibt. Insbesondere am Ende des Monats ist in diesen Familien oft die Frage: Frieren oder hungern wir? Denn der oft strenge lettische Winter fordert Tribut. Die Häuser sind schlecht isoliert, es fehlt das Geld für Renovierungsmaßnahmen und Brennstoff kostet viel Geld. Die Preise für Grundnahrungsmittel sind ähnlich hoch wie Deutschland. Rund 85 Euro rechnet man im Durchschnitt für Erwachsene für Lebensmittel im Monat.

Das Einkommen hält aber nicht mit. Rund 400 Euro ist der Durchschnittsverdienst in Lettland, der Mindestlohn, den etwa ein Viertel aller Erwerbstätigen verdient, beträgt rund 370 Euro brutto. Selbst wenn beide Eltern arbeiten, reicht das nicht aus, um ein oder zwei Kinder, geschweige denn mehr gut zu versorgen. Geschweige denn gelingt das den Alleinerziehenden, um die sich die kfd-Stiftung besonders sorgt. Staatliche Fürsorge gibt es in Lettland so gut wie nicht. Arme Menschen sind auf die Barmherzigkeit anderer angewiesen.

Deshalb: Bitte spenden Sie!

Mit Ihrer Spende wollen wir 100 Familien vier Monate lang - von Januar bis April - mit Lebensmittelkörben helfen. Das kostet für eine Familie pro Monat 60 Euro.

Bis Anfang Februar 2017 wurden für diesen Zweck bereits mehr als 22.000 Euro gesammelt. Herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

Und überzeugen Sie sich davon, dass unsere Hilfe ankommt. Lesen Sie weiter unten auf dieser Seite die Projektberichte aus den vergangenen Jahren. Ihre Hilfe kommt an. Das versprechen wir Ihnen.

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Afnan Al Galil helfen!

Das israelische Frauenzentrum Afnan Al Galil in Arraba bei Bethlehem wurde 2007 von Einheimischen gegründet. Sie wollten ihre persönliche, gesellschaftliche und wirtschaftliche Situation verändern und gemeinsam lernen. Das Besondere: Jüdinnen, Christinnen und Musliminnen haben sich dafür zusammengeschlossen. Insbesondere für arabische Frauen und Mädchen gab es keine Möglichkeiten für Aus- und Fortbildung. Das ist jetzt anders, auch dank der kfd-Stiftung. Sie  finanzierte Nähmaschinen und Computer für die verschiedenen Ausbildungskurse und unterstützte so zugleich auch den interreligiösen Dialog. 

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Gemeinsam für Europa!

So trägt die Stiftung mit Sorge dafür, dass christliche Werte und Glaube miteinander gelebt werden können. Das geschieht in den Sommerakademien der Frauenallianz „Andante“. Sie ermöglicht Vertreterinnen osteuropäischer katholischer Frauenverbände die Teilnahme an den diesen Studienveranstaltungen. Denn das Geld dafür haben die allermeisten angesichts der wirtschaftlichen Lage in Osteuropa nicht. Die Stiftung zahlt einen Teil der Fahrt- und Teilnahmekosten und finanziert auch Übersetzungen.  

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